29.September 2014

Raps: Steht im Schatten der Sojaernte

Der Rapsmarkt orientiert sich weiter an der großen Sojaernte und der gedrückten...

Der Rapsmarkt orientiert sich weiter an der großen Sojaernte und der gedrückten Stimmung am Sojamarkt. Inzwischen wird sogar davon gesprochen, dass die Vorhersagen für die US-Sojaernte noch nach oben korrigiert werden. Bislang geht das US-Agrarministerium von 106,4 Mio. t aus.

Aber die Analysten sind bereits dabei, alle positiven Faktoren zusammenzuaddieren und daraus ergibt sich offenbar noch etwas Ertragsfantasie nach oben. Das macht es dem Raps schwer, aus dem Schatten der Sojabohne zu treten.

Einen Teil ihrer anfänglichen Verluste konnten die Rapskurse an der Matif am heutigen Montag im Tagesverlauf zwar abschütteln, aber die Stimmung hat sich nicht wirklich verändert. Am Nachmittag wurde die Novemberlaufzeit mit 315,- Euro/t (-0,5 Euro) gehandelt. Die Reports für die nachfolgenden Lagertermine werden an der Börse noch gewährt. Die Februarlaufzeit notierte mit 320 Euro/t (-0,5 Euro), die Mailaufzeit mit 323,25 Euro/t (-0,5 Euro) und die neue Ernte mit 323,5 Euro/t (unv.).

Die Unterstützungslinie nach unten liegt bei 298,- Euro/t

Die Börsentechniker und Chartanalysten sehen den Raps noch in seinem alten Preisband laufen. Ab dem Unterschreiten der Preisgrenze von 298,- Euro/t im Schlusskurs wird es  gefährlich, ist die Aussage der Analysten. Denn das wäre ein Signal für einen Preisrutsch. Das Signal für einen Preisanstieg ist ausgelöst, wenn der Schlusskurs von 340,- Euro/t überschritten wird.

Aus dem Handel wird berichtet, dass Abwicklungen bestehender Kontrakte zu den Mühlenplätzen laufen und kleine Aktivitäten an neuen Verkäufen verzeichnet werden. Außerdem wird betont, dass die Argumente für einen wesentlichen Preisanstieg fehlen und es wird aus den USA bestätigt, dass die Sojabohnenernte teilweise die schon sehr hohen Erwartungen übertrifft.

Die kanadische Canolaernte wird ebenfalls besser im Ertrag als bisher erwartet. Die kanadischen Farmer halten sich beim aktuellen Preisniveau mit Verkäufen zurück. Der kanadische Dollar hat sich im Devisenhandel verbilligt, das unterstützt den Export.

Aus dem Osten Deutschlands wird gemeldet, dass Rapsflächen umgebrochen worden sind, um auf Winterweizen umzustellen. Als Hintergrund wurde angeführt, dass zur diesjährigen Aussaat von Winterraps erstmals kein gebeiztes Saatgut mehr verwendet werden darf, das mit Neonikotinoiden behandelt wurde. agt

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