13.Juli 2018

Weizen: USDA-Bericht bringt die Wende

Die neue Ernteschätzung des US-Agrarministeriums (USDA) hat den Weltweizenmarkt...

Die neue Ernteschätzung des US-Agrarministeriums (USDA) hat den Weltweizenmarkt überrascht und für steigende Kurse gesorgt. In seinem am Donnerstagabend veröffentlichten Zahlenwerk hat das USDA sowohl die globalen Ernten 2018/19 - und in der Folge auch die erwarteten Jahresendbestände - wegen der Auswirkungen der Trockenheit deutlich nach unten korrigiert. 

Gegenüber dem Vormonat setzte das USDA die Weltweizenerzeugung 2018/19 um rund 8,5 Mio. t auf 736 Mio. t nach unten. Bei einem Verbrauch von 749 Mio. t (Juni: 751 Mio. t), läuft das auf Endbestände von knapp 261 Mio. t hinaus. Einen Monat zuvor veranschlagte die Behörde hier noch mehr als 266 Mio. t.

Die Notierungen am Terminmarkt in Chicago (CBoT) reagierten auf diese Änderungen mit einer Aufwärtsbewegung. Am Freitagmorgen kostete neuerntiger Weizen an der CBoT mit 180 US-Dollar/t rund 4 Prozent mehr als einen Tag zuvor. Vom diesjährigen Hoch ist das aber noch immer 27 US-Dollar/t entfernt.

Dabei verortet das USDA die preistreibenden Änderungen außerhalb des eigenen Landes. Während die Bilanz 2018/19 in den USA komfortabler als bisher gedacht geschätzt wird (Ernte und Endbestände plus 1,5 beziehungsweise plus 1 Mio. t zur Juni-Schätzung), fallen die Prognosen für die Ernten in einer ganzen Reihe von Exportländern kleiner aus.

So nahmen die US-Analysten für die Erzeugung in der EU (minus 4,4 Mio. auf 145 Mio. t ), Australien (minus 2 Mio. auf 22 Mio. t), Russland (minus 1,5 Mio. auf 67 Mio. t) und die Ukraine (minus 1 Mio. t auf 25,5 Mio. t) zum Teil deutliche Korrekturen vor. Und auch in China haben sich die Ernteerwartungen eingetrübt (minus 1 Mio. auf 128 Mio. t). agt

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