Zum Abschluss der Herbst-AMK in der vergangenen Woche in Würzburg hat Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) den Staffelstab an Brandenburgs Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, Hanka Mittelstädt, (SPD) übergeben. Brandenburg übernimmt zum Jahreswechsel den Vorsitz der AMK. „Im Mittelpunkt der AMK 2027 stehen die Vorbereitungen auf die neue EU-Förderperiode und die GAP ab 2028. Die GAP muss Einkommen sichern und Wettbewerbsfähigkeit gewährleisten.
Wir brauchen eine GAP-Förderung, die nicht große und kleine Betriebe gegeneinander ausspielt, sondern die unterschiedlichen Strukturen der Landwirtschaft berücksichtigt. Das ist für unsere landwirtschaftlichen Betriebe und die Entwicklung der ländlichen Räume von großer Bedeutung.
Ein weiterer Fokus richtet sich auf eine rechtsichere neue Düngeverordnung, die ab 2027 in Kraft treten soll. Derzeit beraten Bund und Länder über ein Regionalisierungsmodell, wonach die Länder drei Optionen haben, um die geeigneten Maßnahmen zur Bewirtschaftung in nitratbelasteten Gebieten umzusetzen.
