Italien und die Niederlande sind Deutschlands wichtigsten Abnehmer für Schweinfleisch Foto: bit24 - stock.adobe.com

| Markus Wolf

Drittlandgeschäft steigt

Deutschlands Schweinefleischexporte haben im Januar von der Aufhebung von Importrestriktionen in mehreren Drittländern profitiert. Ausfuhren 5 Prozent über Vorjahr

Die Schweinefleischexporte summierten sich im Januar auf rund 187.000 (Vorjahr: 178.000) t. Damit konnte an das im Januar 2024 verzeichnete Exportvolumen anknüpfen, wie die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) berichtet. 

Zweigeteilte Entwicklung

Während die Exporte in andere EU-Staaten im Januar mit rund 155.000 t leicht unter Vorjahr lag, nahmen die Ausfuhren in Drittländer im selben Zeitraum deutlich zu. Mit etwa 32.000 t übertrafen diese die Vorjahresmenge um etwa 60 Prozent. Der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche im Januar 2025 in Ostdeutschland hatte das Drittlandgeschäft zwischenzeitlich stark eingeschränkt. 

Der größte Teil der Exporte (83 Prozent) landet unverändert auf dem EU-Binnenmarkt. Mit Blick auf die wichtigsten Abnehmer stechen Italien (32.000 t) du die Niederlande (28.000 t) heraus. Dahinter folgen Polen mit 14.000 t sowie Österreich und Belgien mit jeweils etwa 10.000 t, so die ISN weiter.