| Daphne Huber

Ethanolpreise beflügeln den Gewinn

Südzucker berichtet vorab über eine positive Geschäftsentwicklung von Juni bis August 2026. Die Zuckerpreise sollen auch wieder steigen.

Der Mannheimer Zuckerkonzern verzeichnet im 2. Quartal von Juni bis August 2026 des Geschäftsjahres 2026/27 (März/Februar) ein operatives Konzern-Ebitda von 168 (Vorjahr. 93) Mio. €. Diese Verbesserung steuert vor allem die Segmente Cropenergies und Spezialitäten dazu. Die Bioethanol-Tochtergesellschaft profitierte von höheren Ethanolpreisen und die Spezialitäten wie der Pizzahersteller Freiberger von höheren Absatzmengen, teilt Südzucker mit.

Schwache Erträge
Vertreter der Südzucker AG berichten auf den regionalen Mitgliederversammlungen über eine Tendenz steigender Zuckerpreise. Die schwachen Erträge und Flächenrücknahmen im Anbaujahr 2026 wirken sich auf die Verfügbarkeit von Zucker aus. Daher gehen Marktanalysten davon aus, dass die Talsohle erreicht sein könnte.

Auf Basis der Geschäftsentwicklung im 2. Quartal konkretisiert die Südzucker AG ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2026/27 (März/Februar) mit einem geschätzten Konzernumsatz in einer Bandbreite zwischen 8,3 bis 8,7 Mrd. €. Die Bandbreite für das operative Konzern-Ebitda wird auf 540 bis 680 Mio. € eingegrenzt. Bei der Prognose für das Geschäftsjahr 2026/27 gilt es zu beachten, dass die wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen der aktuellen geopolitischen und weltwirtschaftlichen Situation auf den künftigen Geschäftsverlauf der Südzucker-Gruppe weiterhin schwer abschätzbar sind. Die Veröffentlichung des Berichts über das erste Halbjahr 2026/27 erfolgt planmäßig am 8. Oktober auf der Website.