Zum 1. Dezember befanden sich etwa 75,5 Millionen Schweine und Ferkel auf US-amerikanischen Betrieben. Nach Angaben des Nationalen Agrarstatistischen Dienstes im US-Landwirtschaftsministerium (USDA) sind das etwa 470.000 Tiere (+0,6 Prozent) mehr als zur Dezemberzählung 2024. Seit dem Einbruch des Bestands im Jahr 2021 (-4 Prozent zum Vorjahr), legte die Schweinezahl um 1,3 Millionen Tiere zu. Zum Vergleichswert des Jahres 2020 klafft damit weiter ein Lücke von 1,8 Millionen Tieren, die sich aber zusehends verkleinert.
Weitere Ergebnisse des Berichts:
- Von den rund 76 Millionen Schweinen und Ferkeln waren annähernd 70 Millionen Mastschweine, während 6 Millionen zur Zucht gehalten wurden.
- Zwischen September und November 2025 wurden auf US-Farmen 35 Millionen Ferkel abgesetzt (+0,4 Prozent zum Vorjahresquartal).
- Von September bis November 2025 setzten US-Schweinehalter mit durchschnittlich 11,93 Ferkeln ebensoviele Tiere pro Wurf ab wie im Vorjahresquartal.
- US-Schweinehalter beabsichtigen, zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 2,89 Millionen Sauen und zwischen März und Mai 2026 2,91 Millionen Sauen abferkeln zu lassen.
Die USA sind der drittgrößte Erzeuger von Schweinefleisch, nach China und der EU. Der Anteil der USA an der globalen Erzeugung lag im vergangenen Jahrzehnt bei durchschnittlich 11 Prozent. Von der Eigenerzeugung werden annähernd 80 Prozent (etwas weniger als 10 Mio. t) im Inland verbraucht. Die Exportmenge entwickelte sich in den vergangenen fünf Jahren stabil bei etwa 3,1 Mio. t (Schwankungsbreite 2,9 und 3,3 Mio. t). Im Jahr 2024 lösten die USA die EU als weltgrößten Exporteur von Schweinefleisch ab. Die nach Absatzmenge wichtigsten Exportmärkte für die USA waren 2024 Mexiko (38 Prozent), China (16 Prozent) und Japan (11 Prozent).