Die EU-Kommission erwartet für 2026 eine Ernte von gut 7 Mio. t Hülsenfrüchten. Das wären 1 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Rückgang ist nach Einschätzung der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) vorrangig auf eine leichte Reduzierung der Anbaufläche zurückzuführen, denn die Erträge werden im Mittel bislang knapp über Vorjahresniveau taxiert.
Vor allem Futtererbsen werden mit 2,3 Mio. t und einem Minus von voraussichtlich 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr weniger gedroschen, so die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP). Auch die Ernte von Ackerbohnen dürfte mit 1,4 Mio. t rund 3 Prozent kleiner ausfallen. Mit 2,8 Mio. t und einem Anteil von 40 Prozent an der gesamten Leguminosenernte bleibt die Sojabohne die wichtigste Hülsenfrucht in der Staatengemeinschaft. Aufgrund einer größeren Anbaufläche wächst die Sojaernte um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Erzeugung von Süßlupinen erreicht den Prognosen zufolge mit fast 490.000 (Vorjahr: 419.000) t einen neuen Rekordwert.
