Die Fläche an ökologisch erzeugtem Mais wächst 2026 an. Foto: KWS

| Charlotte Lea Bromm

Plus im Öko-Landbau

Die Anbaufläche für ökologische Erzeugung steigt 2026 leicht. Die Saatgutvielfalt sinkt unter 100 angebaute Sorten.

Für das Anbaujahr 2026 rechnet das Deutsche Maiskomitee (DMK) mit einer leicht steigenden Maisanbaufläche im ökologischen Landbau. Auf Basis einer Umfrage bei den in Deutschland tätigen Firmen, die Mais vertreiben, prognostizieren die Experten eine Aussaatfläche von rund 47.400 ha. 

Die Anbaufläche für Mais im Öko-Bereich ist bis 2023 stetig auf rund 51.170 ha gestiegen. In den letzten zwei Anbaujahren sank sie leicht und lag 2025 bei knapp 47.118 ha. Mit den sinkenden Maisflächen sinkt auch der Bedarf an entsprechend nach ökologischen Kriterien erzeugtem Saatgut. Boten die Mitglieder im DMK 2025 noch rund 107 verschiedene Sorten an, waren es für die Anbausaison 2026 nur noch 78.

Die Maisanbaufläche in Deutschland sank im Jahr 2025 insgesamt um 3,7 Prozent auf 2,45 Mio. ha und somit auf den tiefsten Stand seit fünfzehn Jahren. Damit setzt sich der Rückgang der Maisanbaufläche fort, nachdem 2024 ein witterungsbedingter Anstieg verzeichnet wurde. Besonders spürbar war der Rückgang beim Silomais, dessen Fläche um 4,2 Prozent auf 1,96 Mio. ha sank. Auch der Körnermaisanbau verzeichnete einen leichten Rückgang um knapp 2 Prozent auf 488.900. Auch die Erträge fielen 2025 niedriger aus als noch 2024: Es wurden knapp 43 t/ha Silomais (minus 3,3 Prozent) und 9,4 t/ha Körnermais (minus 6,5 Prozent) geerntet. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit jedoch im oberen Mittelfeld.