Die Teuerung bei Lebensmitteln lag im Dezember 2025 deutlich unter der gesamten Inflationsrate. Foto: Davizro - stock.adobe.com

| Charlotte Lea Bromm

Preisdruck lässt nach

Im Dezember sank die Teuerungsrate auf 1,8 Prozent. Einkaufen, Tanken und Heizen wurden günstiger.

Nach 2,3 Prozent im Oktober und November 2025 sank die Inflation im letzten Monat 2025: Waren und Dienstleistungen verteuerten sich nur noch um 1,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. 

Im Gesamtjahr 2025 zogen die Kosten um 2,2 Prozent an. Für das neue Jahr 2026 prognostiziert das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) einen Rückgang auf 1,8 Prozent, wie tagesschau.de berichtet. Entlastet werden Verbraucher etwa durch den Wegfall der Gasumlage und geringere Netzentgelte.

Die Lebensmittelpreise lagen im Dezember um 0,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Der Wert liegt deutlich unterhalb der allgemeinen Inflationsrate. Insgesamt spüren Verbraucher jedoch, dass die Preise für Nahrungsmittel deutlich höher sind als vor einigen Jahren. 

Energie wird günstiger

Entspannung gibt es zudem bei den Energiepreisen: Sprit, Strom und Gas waren der Statistik zufolge im Dezember 2025 1,3 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Von November auf Dezember 2025 blieben die Verbraucherpreise unverändert. Die Kerninflation ohne die schwankungsanfälligen Preise für Nahrungsmittel und Energie sank im Dezember 2025 auf 2,4 Prozent, bleibt damit allerdings noch leicht erhöht.

Steigende Löhne treiben Kosten

Aufgrund steigender Löhne verteuerten sich Dienstleistungen im Dezember 2025 spürbar um 3,5 Prozent. Die Anhebung des Mindestlohnes zum 1. Januar dürfte sich ebenfalls auf die Preise auswirken.