Nachrichten zum Niedrigwasser 2026

Bei hohen Temperaturen ist Anfang August eine Ernte im Schnelldurchlauf zu Ende gegangen. Dr. Richard Volz, Geschäftsbereichsleiter Agrar bei der ZG Raiffeisen, berichtet im DLG-Podcast spezial über Qualitätseinbußen bei Weizen, Raps und Herbstkulturen sowie das angespannte Verhältnis von Erzeugerpreisen und Betriebskosten.

Die lange Dürre hat in Deutschland hohe gesamtwirtschaftliche Schäden verursacht. Eine Greenpeace-Analyse berechnet, wie teuer der Extremsommer 2026 auch in der Landwirtschaft war.

Die Schifffahrt ist fast zum Erliegen gekommen. Historische Tiefststände ziehen Touristen und internationale Medien nach Kaub.

Tiefststände auf den wichtigsten Wasserstraßen und politische Krisen belasten wichtige Transportrouten. Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) fordert den dauerhaften Einsatz von 44-Tonnen-Lkw.

Die Schifffahrt kann aufgrund der niedrigen Wasserstände immer weniger Güter befördern. Drei weitere Bundesländer erlauben deshalb Lkw-Fahrten an Sonn- und Feiertagen.

Branchenverbände fordern eine befristete Zulassung von 44-t-Lkw zur Stabilisierung der Versorgungsketten. Der Agrarhandel kämpft, um mit wenig Kapazitäten die Erntemengen zu transportieren.