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Ferkelkastration: Kritik an Entscheidung des Bundesrats

Als Schlag in das Gesicht der deutschen Ferkelerzeuger hat die Interessengemeinschaft der...

Als Schlag in das Gesicht der deutschen Ferkelerzeuger hat die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) die Entscheidung des Bundesrats verurteilt, die betäubungslose Ferkelkastration nicht über das Jahresende hinaus zu erlauben. Der Bundesrat habe sowohl dem Tierschutz als auch den Ferkelerzeugern einen Bärendienst erwiesen.

Die ISN verweist auf eine eigene Umfrage zur Zukunft der Sauenhaltung, die die dramatische Situation der Ferkelerzeuger mehr als deutlich gemacht habe. Diese drohe sich nun noch weiter zu verschärfen, Ferkelimporte würden drastisch ansteigen.

Wenn machbare und kostengünstigere Verfahren - wie die in Dänemark zugelassene, durch den Landwirt durchzuführende Lokalanästhesie - den deutschen Ferkelerzeugern versagt werde, sei das ein per Gesetz verordneter Wettbewerbsnachteil für deutsche Ferkel.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) kritisierte die Entscheidung des Bundesrates als nicht nachvollziehbare Blockadehaltung, die ein fatales Signal für die Ferkelerzeuger darstelle. Damit sei zu befürchten, dass viele Betriebe in Deutschland aufgeben müssten. Jetzt sei der Bundestag gefordert, eine Lösung zu suchen, damit die deutschen Ferkelerzeuger eine Zukunft hätten und im europäischen Wettbewerb mithalten könnten.

Ähnlich äußerte sich auch Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast. Sie sprach in einer ersten Reaktion von einem "harten Schlag für alle Sauenhalter in Deutschland". Kinast hatte zuvor in einer Rede betont, dass sie den Ausstieg aus der Kastration ohne Betäubung grundsätzlich nicht in Frage stelle. Aber wer Tierschutz wolle, müsse regionale Sauenhalter stärken. Die mit langen Transportwegen verbundenen Importe von Ferkeln aus Drittländern stelle keine Alternative dar.

Nach den Worten von Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber stehen mit der jetzt getroffenen Entscheidung zahlreiche Ferkelerzeuger gerade im süddeutschen Raum vor dem Aus. Der Ministerin zufolge gibt es gerade für kleinere Betriebe nach wie vor kein praktikables Betäubungsverfahren. Die ab Januar erlaubten Alternativen Impfung und Eingriff unter Vollnarkose seien ebenso wie die Ebermast nur für wenige und vor allem größere Betriebe geeignet. agt

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