Australien rechnet nach der sehr guten Rapsernte 2025/26 für das neue Wirtschaftsjahr mit einer kleineren Erzeugung, die dennoch an die 7 Mio. t heranreicht. Die Nachfrage der EU nach GVO-freier Ware hält die Preise hoch.
Um bis zu 8 €/t steigt der Rapskontrakt an der Pariser Börse in Reaktion auf die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen und Mittleren Osten. Der Angebotsdruck auf dem Weltmarkt für Raps lässt nach.
Die ergiebigen Regenfälle reichen nicht aus, um die Folgen der langjährigen Trockenheit in Kanada auszugleichen. Das Rapsangebot sinkt 2026/27 um 1,5 Mio. t.
Die Einfuhren von Rapssaat in die EU bleiben immer weiter hinter der Vorjahreslinie zurück. Aber steigende Käufe an Öl und Schrot kompensieren gut ein Drittel des Rückgangs.