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Agrarhandel: Potenzial besser für Welternährung nutzen

Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und...

Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Uwe Feiler, hat am gestrigen Donnerstag das 12. Global Forum for Food and Agriculture 2020 (GFFA) in Berlin eröffnet. Die Veranstaltung hat dieses Jahr das Thema „Nahrung für alle! Handel für eine sichere, vielfältige und nachhaltige Ernährung.“ In einer Pressemitteilung des Ministeriums heißt es:

„Handel spielt eine entscheidende Rolle, um die Menschen in aller Welt mit sicheren, vielfältigen und nachhaltigen Lebensmitteln versorgen zu können. Dazu brauchen wir gemeinsame Regeln und müssen Handelshemmnisse beseitigen. Daher wollen wir mit dem GFFA ein Zeichen für eine starke Welthandelsorganisation (WTO) setzen. Wir müssen dafür sorgen, dass alle vom Handel profitieren können und der Handel eine noch wichtigere Rolle bei der Bekämpfung von Hunger, Mangel- und Fehlernährung sowie des Klimawandels und dem Schutz natürlicher Ressourcen wie Boden und Wasser spielt“, erklärte Feiler in Berlin.

Das GFFA ist eine auf internationaler Ebene fest etablierte Konferenz zu zentralen Zukunftsfragen aus den Bereichen Ernährung und Landwirtschaft. Es findet jährlich zu Beginn der Internationalen Grünen Woche statt. Die gestrige Auftaktveranstaltung markiert den offiziellen Startschuss für die im Rahmen des GFFA stattfindenden Veranstaltungen vom 16. bis 18. Januar 2020.

Hintergrund

Der internationale Agrarhandel kann einen wichtigen Beitrag für die Sicherung der Welternährung leisten. Denn er kann einen weltweiten Ausgleich zwischen den Regionen mit unterschiedlichem Nahrungsangebot schaffen, die nachhaltige Nutzung von Ressourcen ermöglichen und für eine gesicherte, gesunde und vielfältige Ernährung sorgen.

Dieses positive Potential des Handels gilt es zu nutzen. Fehlentwicklungen, wie die unfaire Verteilung von Handelsgewinnen, müssen vermieden werden. Die Weltgemeinschaft steht vor der schwierigen Aufgabe, dafür gemeinsam die richtigen Weichen zu stellen. Mit dem GFFA 2020 soll die Bedeutung des Handels und eines integrierten Handelssystems für die weltweite Ernährungssicherung in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Aktuelle Herausforderungen sollen konstruktiv diskutiert und folgende Fragen erörtert werden:

• Welche Rolle spielt der Handel für die Welternährung?
• Wie schaffen wir faire Regeln für den Agrarhandel?
• Wie können wir globale Lieferketten inklusiv, nachhaltig und sicher gestalten?
• Wie können wir den Handel für die Agrarentwicklung nutzbar machen?

Die Impulse und Handlungsempfehlungen fließen in den politischen Höhepunkt des GFFA ein, die 12. Berliner Agrarministerkonferenz. Diese findet am Samstag, 18. Januar 2020, unter Leitung von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner statt. Erwartet werden rund 70 Minister aus aller Welt sowie hochrangige Vertreter internationaler Organisationen, die ein gemeinsames politisches Kommuniqué zu Landwirtschaft und Handel beschließen wollen. agt

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