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Der deutsche Export von Agrarprodukten und Lebensmittel sowie Landtechnik hat im Jahr 2016 voraussichtlich die Rekordsumme von 74,6 Mrd. Euro erreicht; das wären ein Plus von 1,0 Mrd. Euro oder 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Prognose stellt die German Export Association for Food and Agiproducts (GEFA) nach Hochrechnungen der Ergebnisse der ersten zehn Monate 2016.

Die Landtechnik habe mit 2,3 Prozent nach zwei Jahren der Rückgänge relativ deutlich zulegen können. Dies sei vor allem mit Steigerungen in Russland um fast 50 Prozent und in der Ukraine von sogar mehr als 70 Prozent zu erklären. In beiden Ländern hätten sich die Ernten und damit die Liquidität sehr gut entwickelt; in Russland würden zudem "traumhafte Milchpreise" bezahlt.


Bei den Agrarprodukten und Lebensmitteln habe mit 69,1 Mrd. Euro ein Plus von 0,9 Mrd. Euro oder 1,3 Prozent erzielt werden können; im Gegensatz zum Vorjahr sei dies jedoch mit einem um 1,4 Prozent geringeren Volumen erreicht worden; verantwortlich für diese mengenmäßigen Rückgänge seien vor allem geringere Ausfuhren von Commodities, insbesondere bei Weizen habe es ein Minus von 11 Prozent gegeben.

Die Ausfuhren nach Zielländern

Erstmals seit Jahren seien die wertmäßigen Lieferungen in die EU-Partnerländer mit 0,9 Prozent stärker gestiegen als die Ausfuhren in Drittländer mit 0,4 Prozent (bei einem Minus im Volumen um fast 6 Prozent).

An der Spitze der deutschen Drittlandskunden für Agrarprodukte und Lebensmittel stehe noch die Schweiz mit 1,6 Mrd. Euro und einem Plus von 4,7 Prozent für den Zeitraum Januar bis Oktober, berichtete Busse. Es folgten die USA (plus 4,8 Prozent), China (plus 32,4 Prozent), Saudi Arabien (minus 12,2 Prozent) und Russland (plus 0,9 Prozent). Rechne man China und Hongkong allerdings zusammen, dann lägen die Exporte dorthin mit 1,77 Mrd. Euro jedoch inzwischen vorne. Drastisch reduziert hätten sich leider die Ausfuhren nach Afrika um fast 35 Prozent.

Wichtigste Kundenregion blieben die EU-Partner, in die mehr als 76 Prozent unserer Lieferungen fließe. Dabei liegen die Niederlande mit einer Steigerung von 2,6 Prozent auf rund 8 Mrd. Euro klar an der Spitze vor Frankreich (minus 0,8 Prozent, 5 Mrd. Euro), Italien (plus 0,8 Prozent), Großbritannien (minus 3,6 Prozent) und Österreich (unverändert). Die Zunahmen seien allerdings am deutlichsten in Polen, Spanien und Rumänien ausgefallen.


Ausfuhren nach Warengruppen

Betrachtet nach Warengruppen blieben die Spitzenreiter Fleisch und Wurstwaren sowie Molkereiprodukte mit 7,6 Mrd. Euro (plus 1,1 Prozent) und 7,0 Mrd. Euro (minus 4,5 Prozent) Ausfuhrwert führend, gefolgt von den Süßwaren mit 6,5 Mrd. Euro und einem Plus von 7,4 Prozent. Deutliche Rückgänge gab es erneut bei den lebenden Tieren mit 10,3 Prozent. Lebende Pflanzen konnten dagegen um 8,0 Prozent zulegen.

Gisela Haas agt Dow Jones

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