Der Butterpreis steigt bei guter Nachfrage. Die Auszahlungen für flüssigen Rohstoff sind weiter ruinös.

In den großen Exportländern nimmt die Erzeugung auch 2026 nur langsam zu. Die Prognose für die USA sieht eine Aufstockung der Milchviehbestände vor.

Kritisch blickt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, auf die Preisentwicklung an den Agrarmärkten. Mit jeder vermarkteten Tonne Weizen fahre der Landwirt derzeit Verluste ein. Andere pflanzliche und tierische Produkte ebenfalls unter Druck.

Die Milchanlieferung in der EU befindet sich im Aufwärtstrend. Die im Jahresvergleich anfallende Mehrmenge belastet die Preise ebenso wie höhe Fett- und Eiweißgehalte.

Der Butterpreis erreicht ein Zehnjahres-Tief. Am Markt für Milchpulver setzen Käufer auf ein ausreichendes Angebot zu Neujahr und zeigen sich abwartend.

Lidl will Landwirte von der Preissenkung verschonen. Die Aussichten für Milch sind angesichts rückläufiger Kuhbestände unklar.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) führt zu immer mehr Exportblockaden. Die spanische Notierung rutscht ab.

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