Der Ölpreis hat die Marke von 100 US-$/Barrel (159 Liter) wieder übersprungen. Das US-Militär soll jeglichen Schiffsverkehr in der Meerenge vor der iranischen Küste blockieren. Rapsnotierungen mit Aufwärtspotenzial.

Der Rohölmarkt ist unverändert von hohen Preisschwankungen geprägt: Seit etwa drei Wochen verändert sich der Kurs im Tagesverlauf um etwa 3 bis 4 Prozent.

Zum Wochenstart befinden sich die Notierungen im Aufwind. Alle Augen sind auf die Folgen der militärischen Konflikte in der Ukraine und Iran gerichtet.

Zwar gibt es Berichte über Friedensgespräche mit Iran, denen stehen aber die Folgen von mehreren Dutzend schwer beschädigten Produktionsanlagen im Nahen Osten gegenüber.

Die faktische Sperrung der Straße von Hormus dominiert weiter die Energiemärkte. Brentöl notiert zum Wochenbeginn bei 106 US-$/Barrel. Raps hält sich oberhalb der Marke von 500 €/t.

Der fossile Rohstoff ist so teuer wie seit Mitte 2022 nicht mehr. Die Bombardierung iranischer Ölreserven und die Erwartung von Produktionsstopps in den Golfstaaten heizen die Angst vor einer Wirtschaftskrise an.

Die kriegerischen Auseinandersetzungen im Iran lassen den Rohölpreis in die Höhe schnellen. Die Sperrung der wichtigen Schifffahrtsrouten im Nahen Osten dürfte die Düngermärkte beeinflussen.