Die hohen Erträge können den Landwirten kaum über die schwachen Preise hinweghelfen. An der Euronext erholt sich der Weizenpreis leicht auf 196,50 €/t.

Die EU-Staaten haben im ersten Halbjahr 2025 mehr Düngemittel als üblich aus Russland eingeführt. In den kommenden Jahren könnten Strafzölle von bis zu 400 €/t fällig werden.

Im Juni 2025 drückten Kartoffeln und Gemüse die Preise für Produkte aus pflanzlicher Erzeugung ins Minus. Rinder- und Milchbauern machten Kasse.

Die Anbaufläche für Sojabohnen hat sich in Deutschland seit 2016 mehr als verdoppelt. Bewässerungstechniken gewinnen an Bedeutung.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) befürchtet Qualitätseinbußen beim Weizen. Signifikante Veränderungen bei den Anbauflächen dürfte es kaum geben.

Im deutschen Großhandel hat sich die Preisspanne für Blockbutter um 5 Cent nach oben verschoben. China hat die Zollentscheidung über Milch aus der EU vertagt.

Angetrieben von einem üppigen Rohstoffangebot und einer steigenden Nachfrage dürfte der Handel mit Sojaschrot 2025/26 das dritte Jahr in Folge steigen. Argentinien liefert wieder mehr Ware.

Während in Teilen Europas die Schweinepreise unter Druck geraten, zeigt sich der deutsche Schlachtschweinemarkt stabil. Die Notierungen bewegen sich seit Wochen seitwärts.

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